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Reisterrassen in Longsheng

Kurz vor den Klausuren haben wir uns entschlossen, noch mal einen Trip ins Mainland China zu machen. Ziel war die Stadt Guilin.

Von dort aus ging es mit Bussen zu den bekannten Reisterrassen nach Longsheng. Die Busfahrt bis nach Longsheng war sehr angenehm in einem recht guten Reisebus. Von Longsheng bis zu den Reisterrassen allerdings mussten wir uns in überfüllte Minibusse quetschen. Bis wir am Ziel waren sind wir durch zahlreiche kleine Dörfer gefahren, wo man auf der Straße frisch geschlachtete Hunde zerlegt hat, die Kühe frei herumlaufen und überall Mandarinen und Orangen verkauft werden.

Endlich an den Reisterrassen angekommen, haben wir uns entschieden, nicht bis direkt dahin zu fahren, sondern die letzten km querfeldbeet durch die Reisfelder selbst zu erklimmen. Dies hat sich allerdings als anstrengender gezeigt als zuerst gedacht……

Bei den Reisterrassen hatte man dann super tolle Aussicht. Wir hatten zwar kaum Sonne, aber trotzdem eine tolle Sicht

Inmitten dieser Reisterassen leben auch die Bauern in kleinen Dörfern.

Dort tragen viele Bewohner noch traditionelle Kleidung. Auch die Häuser sind relativ alt und erwecken einen urigen Eindruck. Auffallend waren die vielen Baustellen im Dorf. Es wurden etliche Häuser und Wege renoviert oder neu gebaut. Das Material dazu wurde entweder per Hand oder per Pferd bzw. Muli herangeschafft

Auf dem Rückweg haben wir dann noch unser wertvollstes Stück verloren, Martin’s Lonely Planet. Ohne diesen geht gar nix. Man kommt eigentlich noch nicht mal mehr zurück ins Hostel. Nach einiger Aufregung hatten wir aber großes Glück, weil ein anderer Backpacker den Lonely Planet gefunden hatte und uns zurück geben konnte. Glück gehabt………

8.12.06 05:04


Yangshuo

Am zweiten Tag sind wir von Guilin aufgebrochen und mit dem Bus den Li- River nach Yangshuo gefahren. Das ist ein ziemlich kleiner Ort, der hauptsächlich vom Tourismus lebt. Dort angekommen haben wir nur kurz im Hotel eingecheckt und direkt wieder aufgebrochen, um zuerst eine Fahrradtour und anschließend eine Bootstour zu machen. Die Bootstour haben wir direkt im Hotel gebucht. Auf die Frage, wie wir denn dann unser Boot finden, meinte die Dame an der Rezeption nur, dass uns in dem Örtchen Xing Ping jemand erwartet und uns dann zu dem Boot führt. Ob das wohl so klappt?

Los ging es dann erst mal mit unseren gemieteten Mountainbikes die Hauptstraße entlang.

Nach einigen km ging es dann mal links weg mitten in die Pampa. Wir sind dann zwischen den Reisfeldern entlanggefahren. Zwischendurch kamen wir dann an kleinen Bauerndörfern vorbei, die aus einigen Backsteinhäuschen bestanden.

Nach rund 20km sind wir dann in dem „Dörfchen“ Xing Ping angekommen und siehe da, prompt kam jemand, der uns dann zu unserem Boot gebracht hat.

Nach kurzer Stärkung mittels kleiner Spießchen ging es dann los zu unserer Bootstour über den Li- River. Links und rechts des Flusses waren überall sehr beeindruckende Karstberge, an den Ufern standen überall Wasserbüffel und ständig sind kleinere Floße an uns vorbeigefahren

Nach guten 30min kamen wir dann an einer „Touri- Haltestelle“ an, einem Stück Ufer, wo die Einheimischen ihre Zelte aufgebaut haben und einem alles mögliche verkaufen wollten. Um die dortige Tourismusindustrie zu unterstützen, habe ich mir einen Ritt auf einem Wasserbüffel gegönnt

Den Rückweg nach Yangshuo haben wir dann bequemerweise (und weil es schon dunkel wurde und unsere Fahrräder keinerlei Beleuchtung hatten) auch mit dem Boot zurückgelegt. Wieder zurück in Yangshuo haben wir die Fahrräder zurückgegeben, ein Bierchen getrunken und sind kurz Shoppen gewesen.

9.12.06 15:16


Guilin und Zugfahrt

Nach einem leckeren (westlichen) Frühstück in Yangshuo und einer kurzen (und erfolgreichen) Shoppingtour durch sind wir mittags mit dem Bus wieder zurück nach Guilin gefahren. Dort haben wir uns dann noch kurz die 2 größten Sehenswürdigkeiten angesehen. Zum einen „Elephant Hill“, ein Hügel, der vom Li- River eine Aushöhlung hat, so dass er aussieht wie ein trinkender Elefant.

Dieser Hügel war natürlich, wie die meisten Sehenswürdigkeiten in China, in einem Park, für dem man natürlich Eintritt bezahlen muss. Hier in China muss man für die kleinsten Kleinigkeiten bezahlen, zwar für unsere Verhältnisse nicht viel, aber trotzdem.

Nach dem Park sind wir noch zu 2 Pagoden gelaufen, die wir von dem Hügel aus entdeckt haben.

Dort haben wir dann aus Jux angefangen, „Spaßfotos“ zu machen, und uns so hingestellt, dass es auf den Bildern so aussieht, als würden wir die Pagoden halten. Das hat natürlich die Aufmerksamkeit sämtlicher Chinesen auf sich gezogen. Sie haben versucht, dass ebenfalls für ihre Fotos zu machen, haben uns dabei fotografiert (natürlich super „unauffällig&ldquo oder uns einfach nur beobachtet. Auf jeden Fall waren jetzt wir die Hauptattraktion und nicht sie Pagoden.

Um 4 ging es dann auf zum Bahnhof. Uns stand eine lange Zugfahrt von Guilin nach Xi’an bevor. Laut Zeitplan sollte sie 27 Stunden dauern, aber wir haben 29 gebraucht. Die Verspätung kam auch sicher dadurch, dass jeder andere Zug Vorfahrt hatte und wir an jedem noch so kleinen Bahnhof gehalten haben. Da die ganzen „Softsleeper“, die Luxusabteile unter den Schlafwagen, schon ausverkauft waren, mussten wir uns mit dem „Hardsleeper“ begnügen. War aber eigentlich nicht so schlimm. Unser Abteil hatte keine Türen und wir mussten es uns mit 2 Chinesen teilen.

Wir haben dann erst mal im Speisewagen gegessen und dort gesessen, bis wir rausgeschmissen wurden. Wir haben dann noch die restlichen Bier im Gang getrunken und sind dann schlafen gegangen.

Tagsüber haben wir uns dann mit Chinesen unterhalten, aus dem Fenster geschaut, versucht zu lernen, oder geschlafen. Allerdings wurde man spätestens kurz vor dem nächsten Stop wieder geweckt, weil dann ziemlich laut Musik gespielt wurde, z.B. Freude schöner Götterfunken, Nehmt Abschied Brüder oder die Musik vom „River Kwai“- Film. Eine Chinesin fragte uns dabei doch noch ernsthaft, ob wir die Chinesische Musik toll finden. Welche chinesische Musik??????

10.12.06 04:49


Xi'an

Nach der langen Zugfahrt sind wir dann endlich in Xi’an angekommen. Dort war es bitter kalt, grade mal um die 0°C. Und wir mit Sommerklamotten. Da hieß es erst mal, alle Sachen übereinander anziehen, damit es nicht ganz so schlimm ist. Da es schon ziemlich spät war, sind wir nur noch kurz in Mc Donalds zum Abendessen gegangen (es war das einzige, was noch geöffnet hatte) und dann noch kurz durch die Gassen gelaufen. Dabei haben wir das Muslimenviertel erkundet…….

Am nächsten morgen sind wir zuerst zur Stadtmauer von Xi’an gelaufen und haben uns diese schnell angeschaut. Dabei haben wir erfahren, wie die Chinesen ihre schön gemusterten Pflastersteine herstellen...

Nach der kurzen Besichtigung der Stadtmauer sind wir dann mit einem Bus zur Terrakotta- Armee gefahren. Diese Armee wurde in den 70er Jahren von einem Bauern aus der Region entdeckt. Dieser ist jetzt der Star des Museums, dass um die Armee herum entstanden ist. Er sitz nur noch da und signiert überteuerte Bücher über die Terrakotta- Krieger. Und man darf noch nicht mal ein Foto von ihm machen

Die Armee war schon ziemlich beeinduckend. Und bisher ist nur ein Bruchteil der Krieger wieder zusammengesetzt und ausgestellt. Insgesamt sind es um die 7.000 Krieger……..

Da man zu den echten Soldaten nicht hinunter kann, muss man sich halt für ein Foto mit dem Fake begnügen J

 

 

Zurück in Xi’an haben wir dann in der Hotellobby von einem der besten Hotels in ganzen Ort auf ein Taxi gewartet, dass uns zum Flughafen gebracht hat. Neben uns haben auch andere Leute dort gewartet, beispielsweise eine Mutter mit Kind. Der Kleine war so dick eingepackt, hatte aber trotzdem die chinesische Art der Kinderhose: mit Schlitz! So sparen sich die Chinesen die Windeln……..

Der kleine hat dann auch gleich demonstriert, wie das mit dem Schlitz funktioniert und hat seine Blase auf dem Perserteppich in der Lobby erleichtert………

11.12.06 16:24


Dinner

Zusammen mit ein paar Mädels von unsrem Kurs "Conflict & Negotiation" sind wir nach Causeway Bay zum Essen gegangen. Ziel war ein Restaurant, dass auf Shanghai- und Peking- style spezialisiert war.

Da es Samstag Abend war und wieder Tausende von Menschen unterwegs waren, haben wir erst mal eine Stunde warten müssen.....

Aber es hat sich gelohnt, dass Essen war echt gut. Wie immer wenn Chinesen bestellen, ist auch ein gekochtes, oder meist gedampftes, Huhn dabei. In China, auch in Hong Kong, wird dieses Huhn immer komplett serviert. Das bedeutet, dass eigentlich noch alles dran ist, tausende von Knochen und natürlich auch der Kopf....

Dass fand ich am Anfang meines HK- Aufenthalts noch ziemlich ekelig, aber mittlerweile stört es mich nicht mehr. Schlimmer sind die vielen Knochen, auf die man beim Essen aufpassen muss......... 

16.12.06 19:28


letzter Gruß aus Hong Kong

so, ich wollte mal noch kurz einen Gruß aus Hong Kong schreiben. Werden in 20 min vom Taxi abgeholt und in 3 Stunden gehts ab nach Dubai. Bin mal gespannt wie es da wird.

 

Heute abend haben waren wir noch in TST (Tsim Sha Tsui) im Seafoodrestaurant essen (da gibts aber auch andere Sachen ) und haben uns anschließend am Campus draussen hingesetzt und ein paar Bier getrunken. Prompt kam auch die Polizei, weil sie jemand angerufen hat wegen Ruhestörung.....na toll! Aber die Polizei war ganz nett, hat uns halt gebeten, leiser zu sein (wir haben nur normal geredet, jetzt solletn wir wohl flüstern....).

Nun ja, auch wieder toll für den letzten Abend. So, ich mach jetzt schluss, in 15 kommt unser Taxi (hoffentlich) und ich muss bis dahin noch alles runtertragen....

 

Bis dann,

 Anika 

21.12.06 21:15


Dubai

Auf unserem Heimweg haben wir noch einen kurzen Zwischenstop in Dubai eingelegt. Genau 24 Studen hat unser Aufenthalt dort gedauert. Aber trotz der kurzen Zeit haben wir doch einiges sehen können: Dubai Museum, Bootsfahrt, Goldmarkt und Gewürzmarkt waren unsere Stationen.

Der Dubai- Creek, über den wir eine Bootstour gemacht haben, trennt Dubai und Deira.

Den Creek kann man mit einem Auto entweder über Brücken oder Tunnel überqueren. Als Fußgänger bleibt einem nur die Überquerung mittels den vielen Booten.

Bei unserer Bootsfahrt haben wir dann auch den Sonnenuntergang beobachten können…..

In Dubai selber hat man sich auf der einen Seite wie in China gefühlt und auf der anderen wie in Deutschland. In China, weil die Araber genauso „rumrotzen“ wie die Chinesen, nur dass das Geräusch dabei nicht so ausgprägt ist……

In Deutschland, weil überall deutsche Touristen waren. Ständig kamen einem riesige Touristengruppen engegen, von denen fast jede zweite Deutsch war. Daher haben sich auch die Einheimischen angepasst. Die Verkäufer reden einen in Deutsch an und auch die Werbung ist schon in Deutsch verfasst…

Ansonsten hat mir Dubai ganz gut gefallen. Als Dinner haben wir eine lokale Spezialität „Schawarma“ gegessen, was so etwas wie ein kleiner Kebap ist, nur besser.

Auf dem Heimflug hab ich das Glück gehabt, einen Fensterplatz an der richtigen Seite zu bekommen und einen sehr schönen Sonnenuntergang zu beobachten….

27.12.06 22:52





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