Kurz vor den Klausuren haben wir uns entschlossen, noch mal einen Trip ins Mainland China zu machen. Ziel war die Stadt Guilin.
Von dort aus ging es mit Bussen zu den bekannten Reisterrassen nach Longsheng. Die Busfahrt bis nach Longsheng war sehr angenehm in einem recht guten Reisebus. Von Longsheng bis zu den Reisterrassen allerdings mussten wir uns in überfüllte Minibusse quetschen. Bis wir am Ziel waren sind wir durch zahlreiche kleine Dörfer gefahren, wo man auf der Straße frisch geschlachtete Hunde zerlegt hat, die Kühe frei herumlaufen und überall Mandarinen und Orangen verkauft werden.
Endlich an den Reisterrassen angekommen, haben wir uns entschieden, nicht bis direkt dahin zu fahren, sondern die letzten km querfeldbeet durch die Reisfelder selbst zu erklimmen. Dies hat sich allerdings als anstrengender gezeigt als zuerst gedacht……
Bei den Reisterrassen hatte man dann super tolle Aussicht. Wir hatten zwar kaum Sonne, aber trotzdem eine tolle Sicht


Inmitten dieser Reisterassen leben auch die Bauern in kleinen Dörfern.

Dort tragen viele Bewohner noch traditionelle Kleidung. Auch die Häuser sind relativ alt und erwecken einen urigen Eindruck. Auffallend waren die vielen Baustellen im Dorf. Es wurden etliche Häuser und Wege renoviert oder neu gebaut. Das Material dazu wurde entweder per Hand oder per Pferd bzw. Muli herangeschafft

Auf dem Rückweg haben wir dann noch unser wertvollstes Stück verloren, Martin’s Lonely Planet. Ohne diesen geht gar nix. Man kommt eigentlich noch nicht mal mehr zurück ins Hostel. Nach einiger Aufregung hatten wir aber großes Glück, weil ein anderer Backpacker den Lonely Planet gefunden hatte und uns zurück geben konnte. Glück gehabt………